Bei den Mitgliederversammlungen der beiden größten dänischen Branchenverbände DI Dansk Byggeri und DI Byg, seit letztem Jahr unter dem gleichen Dachverband Dansk Industri (DI), haben die Mitglieder den Zusammenschluss zu einem Gesamtverband beschlossen. Der neue Verband wird DI Byggeri heißen.

Das Logo des neuen Verbands. Logo: DI.

Ziel des Zusammenschlusses ist es, die gesamte Wertschöpfungskette des Baugewerbes – von internationalen Herstellern bis hin zu kleinen und mittleren Bauunternehmen – in einer starken Organisation zu vereinen, die 6.707 Mitglieder und 119.976 Beschäftigte vertritt. Ziel ist es, DI Byggeri zum führenden und vereinigenden Vertreter einer verantwortungsvollen, produktiven und nachhaltigen Bauindustrie zu machen. Das schreibt DI Byggeri in einer Pressemeldung.

Umfassende Lösungen

Claus Bering, der in einer konstituierenden Vorstandssitzung zum Vorsitzenden des neuen Branchenverbandes gewählt wurde, ist mit den Ergebnissen der beiden Mitgliederversammlungen sehr zufrieden.

„Unser Ziel ist es, die gesamte Wertschöpfungskette des Bauwesens in einer vereinten und gestärkten Gemeinschaft zusammenzuführen. Eine Fusion zwischen DI Dansk Byggeri und DI Byg ist daher eine natürliche Fortsetzung der Fusion zwischen DI und Dansk Byggeri aus dem letzten Jahr. Wenn wir zusammenstehen, können wir besser umfassende Lösungen für die gemeinsamen Herausforderungen der Branche finden, vor allem im Hinblick auf Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Produktivität“, sagt Claus Bering, Präsident von DI Byggeri.

Seit dem 1. September 2020 gab es im Dachverband DI zwei Branchenverbände, die das Baugewerbe vertreten.

Gesamte Wertschöpfungskette in einem Verband

„Die meisten Unternehmen in unserer Branche stehen vor den gleichen Herausforderungen. Dazu gehören der grüne Wandel, neue Technologien und die Zusammenarbeit in der gesamten Wertschöpfungskette. Wenn wir unsere Kräfte bündeln, können wir bessere Lösungen und Rahmenbedingungen schaffen, die allen Akteuren des Sektors zugute kommen. Es wird auch leichter sein, bei den Politikern Gehör zu finden, wenn wir mit einer Stimme sprechen. Kurz gesagt, der Zusammenschluss gibt uns eine stärkere Plattform, um unsere gemeinsamen Herausforderungen anzugehen“, sagt Ole Sander, Vizepräsident von DI Byggeri.

Der Zusammenschluss wird auch vom Vorstand des Dachverbands DI begrüßt. Anders Søndergaard Larsen, Mitgliederdirektor von DI: „DI Byggeri bedeutet eine Vereinfachung und eine Bündelung vieler guter Kräfte im DI. Dies wird für unsere Mitglieder von großem Nutzen sein und eine Reihe wichtiger gesellschaftlicher Themen voranbringen. Die Bauindustrie ist für die dänische Wirtschaft, für Arbeitsplätze und für die Entwicklung Dänemarks sehr wichtig. Daher ist es erfreulich, dass die Unternehmen der Branche nun mit einer einheitlichen und noch stärkeren Stimme sprechen können.“

Der Zusammenschluss wird bereits zum 1. September 2021 vollzogen.

Quelle: Mester Tidende

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