Ein Bauprojekt, das Züblin A/S und HOCHTIEF im Joint Venture realisiert haben, hat einen Preis für nachhaltigen Beton gewonnen. Ausgezeichnet wurde das Projekt Orientkaj Metrostation in Kopenhagen.

Der Branchenverband Dansk Beton nominiert Betonprojekte in drei Kategorien Nachhaltiger Beton, Betonelemente und Ortbeton. In der Kategorie Nachhaltiger Beton werden Projekte ausgezeichnet, bei denen Beton in der Architektur eine wichtige Rolle spielt und der Fokus auf sozialverträglichen, nachhaltigen, energieeffizienten und umweltfreundlichen Lösungen liegt. Der sogenannte Oscar des Betons ist ein Publikumspreis und wird seit 2009 vergeben.

Wasseransicht von der Metrostation Orientkaj
Seit April 2020 ist die Station Orientkaj in Betrieb. Bild: Torben Eskerod

Die Jury, die die Projekte für die Publikumsabstimmung nominiert, begründete die Entscheidung für das Orientkaj-Projekt so: „Die Metro verbindet Kopenhagen auf nachhaltige Weise, und an der Station Orientkaj wirkt der Beton geradezu einladend auf die Metrobenutzer. Gleichzeitig gibt das Bauwerk mit seinem ästhetischen Ausdruck viel an die Stadt zurück, denn es schwebt auf seinen schlanken „Betonfüßen‟ fast über dem Boden. Die Station ist wirtschaft nachhaltig, weil sie für eine lange Lebensdauer ausgelegt ist, sozial nachhaltig, weil sie als Sicherheit vermittelnder, heller und offener Bahnhof konzipiert ist, und schließlich ökologisch nachhaltig, weil die Struktur schlank und materialsparend gestaltet wurde.“

Bei der Preisverleihung wurde unter anderem die Arbeit mit Ortbeton gewürdigt: „Die Details der beeindruckenden und raffinierten Betonkonstruktion sind schön und aufwendig gestaltet. Ein Zeugnis für die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Architekt, Ingenieur und Bauunternehmer nach dem Motto: Wir wollen mehr – wir können mehr – gemeinsam schaffen wir geniale Lösungen in Beton.‟

Die Metrostation Orientkaj ist Bestandteil der Erweiterung der Kopenhagener U-Bahn nach Nordhavn. Sie wurde im April 2020 eingeweiht.

Quelle: Züblin A/S / Dansk Betong

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