In der vergangenen Woche hat das dänische Parlament ein Baugesetz für das staatliche Straßennetz verabschiedet, was bedeutet, dass eine Reihe von Großprojekten im Rahmen des “Infrastrukturplans 2035” in Angriff genommen werden können.

Das Baugesetz gilt unter anderem für die folgenden Straßenprojekte:

Bild: Vejdirektoratet
  • Ausbau der E45 Vejle – Skanderborg von vier auf sechs Fahrspuren.
  • Ausbau der E45 Aarhus Süd – Aarhus Nord von vier auf sechs Fahrspuren und Ausbau des Abschnitts zwischen Aarhus Nord und der Anschlussstelle Skejby.
  • Ausbau der Verlängerung der Hillerød-Autobahn von der Schnellstraße bis zur Autobahn.
  • Ausbau der Strecke Ålbæk – Skagen zu einer 2+1-Straße.

Einen Schritt weiter

Der im vergangenen Jahr veröffentlichte „Infrastrukturplan 2035‟ stellt die Weichen für umfangreiche Infrastrukturinvestitionen in den kommenden Jahren. Mehrere der in dem Plan enthaltenen Projekte werden nun mit dem vom Parlament verabschiedeten Baugesetz offiziell in Angriff genommen: „Mit der Verabschiedung des Baugesetzes haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht, der die eigentliche Rechtsgrundlage für unsere Arbeit. Wir freuen uns sehr darauf, mit einer Reihe von Projekten, an denen wir in den kommenden Jahren arbeiten werden, weiter voranzukommen”, sagt Abteilungsleiterin Ida Rasmussen der Straßenverwaltung Vejdirektoratet.

Detailplanungsphase

Bei mehreren der Projekte wurden bereits im Frühjahr Aufgaben definiert, und derzeit erfolgt die Detailplanung der Aufträge. Auf dem Abschnitt der E45 Vejle – Skanderborg beispielsweise beginnen diese Woche die geotechnischen Untersuchungen, und am Mittwoch, den 15. Juni, findet in Horsens eine Informationsveranstaltung zu dem Projekt statt.

Vejdirektoratet rechnet damit, dass die ersten Bauarbeiten Mitte 2023 beginnen werden.

Quelle: Bygtek.dk

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