Die Gemeinden Sirdal und Agder in Südnorwegen haben sich auf ein Felssicherungsprojekt entlang der Straße Fv. 42 geeinigt, das ein Volumen von einer halben Milliarden Kronen haben wird.

Vorgesehen ist eine Sanierung der Straße sowie umfangreiche Arbeiten zur Felssicherung. 2024 soll das Projekt starten und circa zwei bis drei Jahre laufen.

Mit den Maßnahmen soll die Verkehrssicherheit verbessert werden; die Strecke auf der Fv. 42 entlang des Sees Sirdalsvatnet wird immer wieder von Erd- oder Felsrutschen getroffen. Darüber hinaus muss der Gåsehellertunnel ausgebaut werden, um den Vorgaben der Tunnelsicherheitsvorschrift zu entsprechen.

Die Felssicherung entlang des Sees beinhaltet auch eine Verlängerung des Gåsehellertunnels sowie eine Absicherung der Straße durch Valevika. Bild: Specnor Media für Agder fylkeskommune

Verbindung der Projekte ist effektiver

Die gemeinsame Durchführung der Maßnahmen über kommunale Grenzen hinweg soll für eine effektivere, kostengünstigere Durchführung sorgen. Die beiden Kommunen wollen sich dafür einsetzen, dass der gesamte Streckenabschnitt ausgebaut und verbessert wird, damit er einen zukunftsfähigen Standard aufweist und sicherer wird.

Zur Finanzierung und Durchführung der Projekte haben die Gemeinden nun eine Absichtserklärung unterzeichnet. Zunächst beginnt die Gemeinde Agder mit der Projektierung des Felssicherungsprojektes. Der Kostenrahmen hierfür beträgt 500 Mio. NOK (ca. 48 Mio. EUR).

Quelle: Building Supply NO

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