Der 5. Mai war ein Meilenstein beim Bau der Festen Fehmarnbeltquerung. Denn nach den bisher vorwiegend vorbereitenden Arbeiten läutete nun der erste Spatenstich den Bau des eigentlichen Tunnels ein. Ab jetzt wird am Portal gebaut, durch das die Fahrzeuge in den Tunnel geleitet werden.

„Dies ist ein großer Meilenstein für uns. Der Bau der Fabrik, des Arbeitshafens und der Tunnelstadt hat viel Zeit in Anspruch genommen. Und das wird auch noch eine Weile weitergehen. Aber von nun an werden wir auch am direkt am Tunnelportal arbeiten‟, kündigte Henrik Påske Rasmussen, Division Manager Lolland des Konsortiums FLC, in einer Pressemeldung an.

Illustration des Tunnelportals der Festen Fehmarnbeltquerung
Durch das Tunnelportal sollen in einigen Jahren Züge und Fahrzeuge in den Tunnel einfahren. Bild: Femern A/S

Visualisierung des Fehmarntunnels

Die riesige Baustelle in Rødbyhavn ist beeindruckend anzusehen. Doch bisher war die Vorstellung, wo die Zufahrt zum Tunnel liegen würde, recht abstrakt. Mit dem Bau des Portals ändert sich das. Das freut auch Christian Kaas Oldenburg, Projektleiter bei der Bauherrin Femern A/S: „Der Bau des Tunnelportals wird bald eines der deutlichsten Anzeichen dafür sein, dass der Bau schnell voranschreitet. Es liegen noch viele Jahre Arbeit vor uuns, doch bald schon wird man die Fassade des längsten Absenktunnels der Welt sehen.‟

2023 Anschluss des ersten Tunnelelements

Das Tunnelportal auf dänischer Seite wird hauptsächlich in einem 550 x 300 Meter großen, von einem Damm eingeschlossenen Areal vor der Küste gebaut. Allein hier sollen zwischen 150 und 200 Arbeiter beschäftigt werden. Schon 2023 soll das Portal für den Anschluss des ersten Tunnelelements bereit sein.

Auf deutscher Seite soll der Bau des Portals 2023 beginnen.

Quelle: Femernbelt Development

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