Bild von einem eingerüsteten Haus mit Kran

Eine neue Untersuchung des Immobilienverbands EjendomDanmark hat ergeben, dass die Corona-Krise den Immobilienmarkt erheblich beeinträchtigen könnte. Von Verlusten in Milliardenhöhe ist die Rede. Das würde auch die Baubranche treffen.

Die Corona-Krise wirft einen dunklen Schatten auf die Wirtschaft in Dänemark. Auch die Immobilienbranche wird die Folgen zu spüren bekommen. Das ergibt eine neue Analyse von EjendomDanmark. Darin kommt der Verband zu dem Ergebnis, Verluste von zwei bis vier Milliarden Kronen innerhalb eines Jahres seien zu erwarten.

„Wenn die Krise dazu führt, dass viele Geschäfte endgültig schließen, wird das auch die Vermieter treffen, wenn Lokale leerstehen. Hilfspakete decken diese Verluste nicht ab, und daher werden wir ab dem Sommer die Krise insbesondere in der Immobilienbranche zu spüren bekommen‟, erklärte der Geschäftsführer des Verbands Jannick Nytoft in einer Pressemeldung.

Fluktuation habe es immer gegeben, aber jetzt sei problematisch, dass es keine neuen Mieter gebe, die die Immobilien beziehen wollen. Vielen Vermietern würden so hohe Summen an Mietzahlungen entgehen.

Auswirkungen auf die Baubranche

Die Studie kommt außerdem zu dem Ergebnis, dass diese Probleme langfristig auch die Baubranche betreffen werden.

„Laufende Bauprojekte werden vielleicht nicht gestoppt, aber es könnte dazu führen, dass neue Projekte aufgeschoben oder ausgesetzt werden. Immobilienprojekte brauchen immer viele Ressourcen. Von der Idee bis zum Einzug der Mieter vergehen normalerweise mehrere Jahre. Dafür sind zum einen positive Zukunftsaussichten, aber vor allem finanzielle Mittel erforderlich‟, so Nytoft. Er wies auch darauf hin, dass Maßnahmen in diesem Bereich ein wesentlicher Faktor sein könnten, um die Wirtschaft wieder ans Laufen zu bringen.

Quelle: Mestertidene

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