Weniger Züge auf den Gleisen schaffen neue Möglichkeiten für die Bahnunterhaltung.

Die schwedische Verkehrsbehörde Trafikverket untersucht die Möglichkeiten, die Frequenz der Instandhaltungsprojekte auf den schwedischen Bahnstrecken zu erhöhen. Grund hierfür sei der erheblich geringere Verkehr auf den Strecken aufgrund der Corona-Krise.

Porträt von Bengt Olsson, Pressesprecher von Trafikverket
Bengt Olsson von Trafikverket. Bild: Trafikverket

„Die Eisenbahnunternehmen setzen derzeit weniger Züge ein, deshalb haben wir mehr Platz auf den Gleisen‟, erklärt Pressesprecher Bengt Olsson von Trafikverket.

Die laufenden Instandhaltungsprojekte gehen wie geplant weiter und haben derzeit höchste Priorität. Wenn es dadurch möglich sein sollte, mehr Stellen zu besetzen, sei dies ein zusätzlicher Vorteil.

Bisher kein Personalmangel

„Wo wir Stellen einrichten können, hängt von vielen Faktoren ab, nicht nur davon, wo die Gleise weniger stark befahren sind. Das hängt auch davon ab, wo im Land das gerade relevant sein könnte, ob Schlüsselpersonal verfügbar ist, wo die Gleisumbauzüge gerade sind usw‟, so Olsson.

Bisher habe er noch keine Signal bzgl. eines Signalmangels in der Branche erhalten. „Wir haben täglich Kontakt mit Gleisbetrieben und Gleisbauunternehmern, und ich habe bisher noch von niemandem gehört, dass es Probleme mit Ressourcen gibt. Aber was heute gilt, gilt nicht unbedingt auch noch morgen.‟

Quelle: Byggindustrin.se

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