Wie nahezu alle Veranstaltungen in der Branche ist auch die Nordbygg, Skandinaviens größte Baumesse, von den Folgen der Corona-Epidemie betroffen. Die Messe wurde auf September verschoben.

Bild: Bosse Lind

Ende letzter Woche gaben die Veranstalter bekannt, die Messe statt im April Ende September stattfinden wird.

„Die Sicherheit unserer Aussteller und Besucher hat höchste Priorität. Wir wollen die besten Voraussetzungen schaffen, damit die Messe später stattfinden kann. Daher arbeitet Die Messe Stockholm jetzt auf Hochtouren daran, diese gigantische Veranstaltung auf Ende September zu verschieben‟, sagte Peter Söderberg, Projektleiter von Nordbygg.

Auch der Geschäftsführer der Messe Stockholm Christian Clemens unterstützte die Entscheidung: „Diese außergewöhnliche Situation beeinflusst unsere Branche ebenso wie die Gesellschaft insgesamt, und wir verstehen, dass dadurch viele Fragen entstehen. Wir werden so schnell wie praktisch möglich darüber informieren, welche Folgen das für Aussteller und Veranstalter hat. Derzeit arbeiten wir intensiv daran, die Fragen beantworten zu können, die aufgrund der behördlichen Auflagen auf uns zukommen.‟

Enormer logistischer Aufwand

Die Verschiebung einer so großen Messe dürfte kein Kinderspiel werden. „Es geht um 800 Aussteller und rund 500.000 Besucher, die umgeplant werden müssen. Dazu natürlich die gesamte Logistik um Unterkünfte, Transporte, Verpflegung und Ausrüstung für all diese Mennschen. Viele Akteure sind betroffen, und wir müssen alles Menschenmögliche tun, damit die Auswirkungen so gering wie möglich gehalten werden‟, so Söderberg.

Quelle: Byggindustrin

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