Eigentlich sollte die E39 zwischen Kristiansand im Süden Norwegens und Trondheim im Norden so ausgebaut werden, dass keine Fährverbindungen mehr nötig waren. Jetzt hat die norwegische Straßenadministration Statens Vegvesen bekannt gegeben, von diesem Plan abrücken zu wollen.

Die Strecke beträgt derzeit rund 1100 km, die Reisezeit 21 Stunden, und unterwegs müssen sieben Fährverbindungen genutzt werden. Eine ausgebaute und fährenfreie E39 sollte die Reisezeit halbieren und die Strecke um fast 50 km verkürzen. Doch jetzt will man von diesem Plan abweichen.

Bild: Statens Vegvesen

„Statens Vegvesen verabschiedet sich von dem Konzept einer vollständig fährenfreien E39 und erarbeitet gerade alternative Strategien. Unser Ziel ist es, dass die Menschen vorwärts kommen. Und danach richten wir uns aus‟, erklärte Bjørne Grimsrud von StatensVegvesen. Man werde dem Verkehrsministerium empfehlen, sich von einer vollständig fährenfreien Lösung zu trennen.

Stärkerer Fokus auf Effizienzsteigerungen und Kostenreduzierungen

Weiter sagte er, man werde „jeden Stein umdrehen‟, um Effizienzsteigerungen zu bewerten und Kosten zu reduzieren und zu prüfen, ob ein verbessertes Fährangebot möglicherweise effektiver wäre als der vollständige Verzicht auf Fähren.

„Wir arbeiten eher an einzelnen Teilstücken als daran, die ganze Zeit die Fertigstellung des Gesamtprojekts im Blick zu haben‟, so Grimsrud.

Auf welchen Strecken möglicherweise Fähren beibehalten werden sollen, gab Grimsrud noch nicht an.

Quelle: Building Supply NO

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