Die Anzahl der Bauten in den skandinavischen Ländern, die das Umweltsiegel „Nordischer Schwan“ (Svanemærket) erhält, hat sich in drei Jahren vervierfacht. 8000 Einheiten wurden mit dem Umweltsiegel gebaut, weitere 18.000 befinden sich noch im Bau.

Eine neue Statistik des Instituts Nordisk Miljømærkning zeigt eine erhebliche Zunahme an Bauwerken mit dem Umweltsiegel Nordischer Schwan. Bereits heute gibt es rund 8000 fertiggestellte Wohnungen, Häuser und Kindertagesstätten mit dem Siegel, mit den 18.000 neuen, die gerade gebaut werden, hat sich die Anzahl seit 2016 vervierfacht.

„In ganz Skandinavien stellen wir immer noch ein steigendes Interesse für Bauwerke mit dem Umweltsiegel nicht nur seitens der Bauherren, sondern auch seitens der Auftraggeber und Architekten fest. Und ich glaube, dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen ist der Nordische Schwan das bekannteste Siegel, dem die meisten Menschen vertrauen. Und in Zeiten, in denen eine zirkuläre Wirtschaft und die weltweiten Ziele der UN uns immer wichtiger werden, ist ein Umweltsiegel wie der Nordische Schwan nur konsequent‟, erklärte Martin Fabiansen, Geschäftsführer von Miljømærkning Danmark.

Nordischer Schwan als Standard

Bauwerke mit dem Schwanensiegel zeichnen sich durch einen niedrigen Energieverbrauch, strenge Anforderungen in Bezug auf umwelt- und gesundheitsgefährdende Stoffe, Materialkontrollen und Material-Logbücher sowie gute Qualität aus.

Auch ein neuer Bericht des Statistikinstituts Byggefakte zeigt, dass die Baubranche ihren Fokus stärker auf nachhaltiges Bauen legt. Demnach machen mit Umweltsiegel zertifizierte Projekte sieben Prozent des Gesamtbauvolumens in 2017 aus, 2018 waren es schon 14 Prozent. In diesem Jahr wird die Zahl weiter steigen. Der Bericht geht davon aus, dass rund 20 Prozent der geplanten Neubauten mit einem Budget von mehr als 30 Mio. DKK im Hinblick auf eine Zertifizierung gebaut werden sollen.

Quelle: Dagens Byggeri

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