Illustration der neuen Arena Randers
So soll die Arena Randers im Dezember aussehen. Illustration: Link Arkitektur

Die Erweiterung der Arena im dänischen Randers um eine neue Multiarena von 9.000 m² Fläche wird sich um mehrere Monate verzögern, teilte die Bauherrin Arena Randers mit.

Im Oktober 2017 war der erste Spatenstich erfolgt, und im August 2019 sollte die neue Multiarena fertig sein. Doch zum jetzigen Zeitpunkt wird von einer Inbetriebnahme im Dezember dieses Jahres ausgegangen.

Arena Randers sieht Schuld bei Max Bögl

Nach Ansicht von Arena Randers werde der Verzug vor allem durch die dänische Tochter des deutschen Baukonzerns Max Bögl verursacht. Max Bögl Dänemark war im Rahmen des Totalunternehmerauftrags mit der Erweiterung der Arena betraut worden.

In einer Pressemitteilung von Arena Randers hieß es, Max Bögl habe die abschließenden statistischen Nachweise für die Dachkonstruktion, die die bestehende und die neue Arena miteinander verbinden soll, noch nicht vorgelegt. Diese seien aber eine Voraussetzung dafür, dass Max Bögl eine endgültige Baugenehmigung für die Neue Multiarena beantragen könne.

„Wir haben von unserer Seite Max Bögl darauf aufmerksam gemacht, dass dies nicht akzeptabel ist. Wir haben von vorneherein vier Wochen Verzug akzeptiert, um den Zeitplan etwas flexibler zu gestalten, aber jetzt möchten wir gerne Fortschritte auf der Baustelle sehen‟, so der Vorstandsvorsitzende von Arena Randers Torben Boldsen.

Max Bögl weist Verantwortung von sich

Dieser Interpretation der Ursachen für den Verzug stimmt Mathias Büttner, Leiter des dänischen Max-Bögl-Standorts, nicht zu. „Wir standen in einem langen Dialog mit Arena Randers und sind es immer noch, um eine Lösung zu finden.‟

Er bestätigte, dass das Projekt sich verzögere. Doch die Verantwortung hierfür will Max Bögl nicht übernehmen. „Man verweist auf Berechnungen und Baugenehmigungen. Doch alles wurde eingereicht, und wir haben bereits eine befristete Genehmigung erhalten. Das Projekt läuft.‟

Quelle: Licitationen

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