132 Tage nach der Wahl zum schwedischen Reichstag wurde Stefan Löfven als Ministerpräsident wiedergewählt. In seinem neuen Kabinett erhält in dem der Bereich Infrastruktur ein eigenes Ministerium, und der Wohnungsbau wird vom Wirtschafts- zum Finanzministerium übertragen.

Am Montag verkündete Stefan Löfven, welche Minister für die Themen zuständig sein werden, die die Baubranche am stärksten betreffen.

Wohnungsbaufragen neuem Ministerium zugeordnet

Porträt des Wohnungsbauministers Per Bolund
Minister für Wohnen Per Bolund. Bild: Kristian Pohl/Regeringskansliet

Das Ministerium für Wohnen führt künftig Per Bolund (MP) an, der gleichzeitig Finanzminister ist. Damit werden die Themen rund um den Wohnungsbau an das Finanzministerium übertragen. Der bisherige Minister für Wohnungspolitik Peter Eriksson bleibt dem Kabinett jedoch als Minister für Entwicklungshilfe erhalten.

Neues Infrastrukturministerium

Porträt des Infrastrukturministers Tomas Eneroth
Tomas Eneroth. Bild: Ninni Andersson/Regeringskansliet

Tomas Eneroth (S) bleibt Infrastrukturminister, jedoch in einem neu eingerichteten Infrastrukturministerium. In diesem Ministerium werden außerdem Energie- und Digitalisierungsfragen unter dem Energieminister Anders Ygeman (S) behandelt.

Schwerpunkt auf Zugverkehr

Bei seiner Antrittsrede räumte Stefan Löfven den für die Baubranche relevanten Themen recht viel Platz ein. Er ging auf Infrastrukturfragen ein und erklärte, am Plan der bisherigen Regierung, jährlich etwa 700 SEK in Straßen und Eisenbahn zu investieren, festhalten zu wollen. Dabei ordnete er der Bahn eine besonders wichtige Rolle zu. Er befürwortete, dass die Eisenbahn in Nordschweden ausgebaut werden soll und dass der Bau neuer Stammstrecken für Hochgeschwindigkeitsstrecken endlich zustande kommen werde.

Quelle: Byggindustrin

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