Dänisches Architekturbüro gewinnt deutschen Architekturpreis

Preisträger Sonderpreis DETAIL inside. Bild: Adam Mørk

Insgesamt fünf Gewinner hat die international besetzte Fachjury mit dem DETAIL Preis 2018 ausgezeichnet.  Auch ein dänisches Architekturbüro war unter den Preisträgern: Mit dem Sonderpreis Detail inside wurden Christensen & Co Architects und Rørbæk og Møller Arkitekter für das Atrium des Life Science & Bioengineering Gebäudes der Technischen Universität Dänemark in Lyngby prämiert. 

Das 13 m hohe Atrium ist das Herz des neuen Gebäudes der Technischen Universität. Die Wände sind mit 50.000 laufenden Metern Eichenstäben bedeckt, und das Tageslicht strömt durch die Oberlichter, während sogenannte „schwebende Meeting-Kästen‟ ins Atrium auskragen.

„Wenn wir an der DTU neu bauen, ist es wichtig, Räume zu schaffen, in denen sich verschiedene Fachrichtungen und Disziplinen begegnen können, denn wir sind der Ansicht, dass bei eben solchen Begegnungen Innovationen entstehen. In der Biosphäre des Atriums trägt die Architektur dazu bei, dass Studierende, Forscher und Mitarbeiter sich in einem informellen, einzigartigen Raum mit sehr hohen Decken treffen können‟, so der Leiter des DTU-Campus Jacob Steen Møller.

Zum DETAIL Preis 2018 wurden 353 Arbeiten von 280 Architektur/Innenarchitektur- und Ingenieurplanungsbüros aus 36 Ländern eingereicht. Die Gewinnerprojekte werden im Rahmen einer Preisverleihung am 16. November 2018 in München ausgezeichnet und in einer Ausstellung gewürdigt sowie auf der Weltleitmesse Bau 2019, ebenfalls in München, präsentiert. Bereits zum achten Mal lobte DETAIL den internationalen DETAIL Preis aus. Der Preis wird im
Zweijahresrhythmus von DETAIL in Kooperation mit der Weltleitmesse BAU als Hauptsponsor, ideellen Partnern aus der Politik und Sponsoren der Industrie vergeben. Der DETAIL Preis stellt Chancen, Herausforderungen und Potenziale für die gesamte Baubranche und insbesondere für die Architektur dar. Ziel des Awards ist es die Stärkung der Architektur in der gesellschaftlichen Diskussion, die Stärkung der Rolle der Architekten in der Öffentlichkeit sowie die Stärkung des Netzwerks von Architekten, Industrie, Bauherren und Politik.

Quelle: Dagens Byggeri / Detail

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