Porr-Tochter für Bau von Norwegens längster Eisenbahnbrücke präqualifiziert

Illustration der Minnevika Eisenbahnbrücke
Illustration der Minnevika Eisenbahnbrücke. Bild: Bane NOR

Das norwegische Staatsunternehmen Bane NOR lädt drei Unternehmen zur weiteren Teilnahme am Vergabeverfahren über den doppelgleisigen Ausbau der Strecke Eidsvoll nord – Langset ein, ein Projekt, das u.a. den Bau einer 836 m langen Eisenbahnbrücke beinhaltet. Die norwegische Tochter PNC des österreichischen Baukonzerns Porr gehört zu den präqualifizierten Unternehmen.

Die Eidsvoll-Strecke gehört zum InterCity-Ausbau entlang der Dovrebahn. Neben PNC im Konsortium mit BetonmastHæhre Anlegg wurden NCC Norge und Veidekke ebenfalls präqualifiziert.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Interesse seitens des Marktes, und drei solide Anbieter kommen jetzt eine Runde weiter. Der Vertrag soll im Frühjahr 2019 vergeben werden, damit der Bau planmäßig noch vor dem Sommer beginnen kann‟, erklärte der Projektleiter des doppelgleisigen Ausbaus in Eidsvoll, Rønnaug I. Resset.

Bane NOR gab keine Auskunft darüber, wie viele Unternehmen sich um die Teilnahme am Vergabeverfahren beworben haben.

Der InterCity-Ausbau soll Reisezeiten verkürzen und die Frequenz der Fahrten für Reisende auf der Dovrebahn erhöhen. Der Auftrag beinhaltet den Bau von 4,5 km neuem Doppelgleis, einen Tunnel, drei kürzere Brücken sowie die Minnevika Eisenbahnbrücke mit einer Länge von 836 m. Sie wird Norwegens längste Eisenbahnbrücke sein.

Quelle: Bygg.no

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