Im Streit zwischen Metroselskabet und CMT geht es um Milliardenbeträge. Einige der Arbeiten wurden inzwischen gestoppt.

Die Arbeiten am Metrobau sind an vielen Stellen zum Stillstand gekommen. Grund dafür ist ein Streit um Milliardenbeträge zwischen der Betreiberin der Kopenhagener Metro und Bauherrin für den Bau des Cityrings Metroselskabet und dem mit dem Bau beauftragten Joint Venture Copenhagen Metro Team (CMT).

Aus einer Information des dänischen Parlaments geht hervor, dass CMT die Kosten für den Bau des Cityrings erneut anheben wird. Das ursprüngliche Budget lag bei 18,1 Mrd. DKK (2,4 Mrd. EUR), wurde bereits auf 22,2 Mrd. DKK (2,95 Mrd. EUR) angehoben, und jetzt möchte CMT weitere 3 Mrd. DKK (400 Mio. EUR) haben.

Eine der Ursachen hierfür könnte möglicherweise der Konflikt zwischen CMT und dem Subunternehmer MT Højgaard sein, bei dem es um die Einrichtung der neuen Metrostationen geht und der jetzt die Arbeiten an mehreren Stellen lahm gelegt hat.

„Der Streit droht die Fertigstellung der Stationen und damit den Eröffnungstermin des Cityrings zu verzögern‟, so die Information des Parlaments.

CMT hat die Angaben bisher nicht kommentiert; der Geschäftsführer von MT Højgaard, Torben Biilmann betonte, MT Højgaard habe ihren Teil der Metroarbeiten unter Kontrolle.

Quelle: Dagens Byggeri
Bild: Metroselskabet / Lene Skytthe

 

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