Der dänische Verkehrsminister Ole Birk Olesen räumt ein, dass weitere Investitionen in die Infrastruktur des Landes notwendig sind – aber erst, wenn der finanzielle Spielraum dies zulässt.

Nach Berechnungen, die ergeben haben, dass Investitionen in Infrastrukturprojekte einen erheblichen Gewinn für die Gesellschaft darstellen, fordert der Branchenverband Dansk Byggeri, dass im ganzen Land mehr in Straßenbauprojekte investiert wird.

Die Analysen der dänischen Straßendirektion Vejdirektoratet haben ebenfalls ergeben, dass viele Straßenbauprojekte landesweit sozioökonomisch rentabel sein und es daher sinnvoll wäre, diese umzusetzen. Auch der Minister für Verkehr, Bauen und Wohnen Ole Birk Olesen bestreitet nicht, dass weitere Investitionen in die Infrastruktur nötig sind.

„Ich bin genauso wie der Bausektor der Meinung, dass wir mehr in die Straßeninfrastruktur des Landes investieren müssen. Denn sozioökonomisch sinnvolle Investitionen in unsere Straßen bereichern uns alle und erleichtern der arbeitenden Bevölkerung und den Tausenden von Pendlern den Alltag, die jeden Tag mit den frustrierenden Staus leben müssen‟, so der Minister.

Investitionsherausforderungen

Der dänische Staat befände sich jedoch in einer Situation, in der der Summe an Geldern, die für die Umsetzung neuer Bauprojekte ausgegeben werden können, begrenzt sei.

„Die vorherige Regierung priorisierte einen zweistellen Milliardenbetrag für den Kollektivverkehr, statt etwas gegen die großen Herausforderungen zu tun, denen die Verkehrsteilnehmer jeden Tag auf unseren Straßen ausgesetzt sind. Sie haben uns einge Investitionsherausforderungen hinterlassen, wodurch es nun erst einen finanziellen Spielraum bis 2025 geben muss, bevor neue Investitionen in die Infrastruktur des Landes wieder möglich sind‟, erklärte Ole Birk Olesen. „Diesen Spielraum müssen wir finden, bevor wir zukünftige Infrastruktur planen können.‟

Quelle: Dagens Byggeri
Bild: Steen Brogaard

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