Neun Unternehmen und Konsortien haben sich für die Teilnahme am ersten der drei Hauptverträge für den Bau der E39 Rogfast beworben. Zu ihnen gehören auch Implenia und Marti.

Porträt Oddvar Kaarmo von Statens Vegvesen
Oddvar Kaarmo von Statens Vegvesen freut sich über das große Interesse. Bild: Øyvind Ellingsen/Statens Vegvesen

„Wir sind sehr zufrieden, dass es so viel Interesse für den Bau des weltweit längsten und tiefsten unterseeischen Tunnels gibt. Drei bis fünf Bieter wollen wir in die nächste Phase mitnehmen‟, erklärte Projektleiter Oddvar Kaarmo von Statens Vegvesen in einer Pressemeldung.

Die ausgewählten Bieter sollen planmäßig bis zum 18. Mai 2022 ihre Angebote abgebe. Daran anschließend finden Verhandlungen und Klärungen statt. Das finale Angebot muss dann bis zum 26. August vorliegen.

„Dies ist der erste der drei Hauptverträge, und wir hoffen, mit den Bauarbeiten im Herbst starten zu können‟, so Kaarmo. Beim Vertrag E03 handelt es sich um einen Tunnel mit zwei Röhren und einem Querschnitt von 10,5 Metern, auf einer Länge von 9 Kilometern. Auch 14 technische Gebäude, sieben Pumpenstationen und kleine Konstruktionen im Tunnel sind eingeschlossen.

Der nächste Vertrag

Kaarmo kündigte an: „Im Laufe des Frühjahrs wird der nächste Vertrag ausgeschrieben. E04 wird genauso lang sein wie E03. Und dann fehlt nur noch E02.‟

Die Bewerber

1. AF Gruppen Norge AS
2. Die Arbeitsgemeinschaft ALDESA CONSTRUCCIONES, S.A., CRCC HARBOUR( CRCC HARBOUR & CHANNEL ENGINEERING BUREAU GROUP CO., LTD.), CRCC 12 (China Railway 12th Bureau Group Co., Ltd.)
3. China Communications Construction Co, Ltd.
4. Arbeitsgemeinschaft Implenia Norge AS – Stangeland Maskin AS
5. Marti Tunnel AG
6. NCC Norge AS
7. Arbeitsgemeinschaft Obrascon Huarte Lain S.A. – Hyundai Engineering & Construction Co.,Ltd
8. Arbeitsgemeinschaft Risa – LNS -Hæhre (Risa AS, LNS AS und Hæhre Entreprenør AS)
9. Arbeitsgemeinschaft Webuild S.p.A – Impresa Pizzarotti & C. S.p.A.

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