Im Juli war das Vergabeverfahren für den Bau des Kvitsøy-Tunnels abgesagt worden, weil nur ein Angebot eingegangen war. Das Projekt schien insgesamt in Gefahr zu sein. Jetzt will Statens Vegvesen versuchen, Lösungen zu finden, um die Kosten für das Projekt so zu senken, dass es doch noch durchgeführt werden kann.

Die norwegische Straßenbaubehörde hatte das Vergabeverfahren zum ersten von drei Tunnelverträgen im Sommer abgesagt, weil das einzige eingegangene Angebot erheblich über dem kalkulierten Budget lag. Es ging um den Ausbau eines Tunnelarms nach Kvitsøy.

Jetzt gab Statens Vegvesen an, die Unsicherheit und das Risiko im gesamten Projekt sei größer als bisher angenommen, und möglicherweise werde das Projekt viel teurer als zunächst veranschlagt.

Gründliche Prüfung des Projekt nötig

„Statens Vegvesen wird jetzt versuchen, Lösungen zu finden, um die Kosten des Projekts zu senken. Es ist wichtig, dass wir Rogfast bauen, für einen einfacheren, sichereren Alltag für Bewohner und ansässige Unternehmen. Da sollten wir nichts unversucht lassen‟, sagte der Verkehrsminister Jon Georg Dale.

Die Behörde plant jetzt eine gründliche Prüfung des Projekts. Kostensenkende Maßnahmen, die Durchführungsstrategie und die Bedingungen für den Finanzierungsplan werden erneut geprüft und überarbeitet.

„Wir wissen nicht, wie lange das dauern wird. Das Wichtigste ist, dass wir das Risiko im Projekt reduzieren und die Kosten unter Kontrolle bekommen“, so Dale.

Quelle: Anlegg og Transport

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