Arbeitgeber in der Baubranche gehen von einer verstärkten Nachfrage an Arbeitskräften für das vierte Quartal 2019 aus, mit einer Steigerung von 8 Prozent. Langfristig ist aber von einem Abwärtstrend auszugehen.

Zu diesem Schluss kommt das Arbeitsmarktbarometer der ManpowerGroup. Per Johansson von Experis, einem Unternehmen der ManpowerGroup, erklärt: „In der Baubranche laufen Prozesse lang, daher dauert es eine Weile, bis sich ein Rückgang in der Baufrequenz auch in den Jobprognosen niederschlägt.‟

8 Prozent derjenigen, die für das Branchenbarometer befragt wurden, gehen von einer verstärkten Nachfrage nach Arbeitskräften für das 4. Quartal aus. Etwa 13 Prozent der Unternehmen werden voraussichtlich mehr Arbeitskräfte benötigen, ca. 4 Prozent rechnen mit einer Reduzierung der Arbeitskräfte.

In der langfristigen Betrachtung geht der Trend aber eher nach unten, mit der schwächsten Prognose für die Branche seit dem 2. Quartal 2018. „Auch wenn die Prognosen nicht so stark sind wie im letzten Quartal und deutlich schwächer als im Vergleichsquartal 2018, sind 8 Prozent doch immer noch sehr gut, und die Beschäftigung in der Baubranche befindet sich immer noch auf einem sehr hohen Niveau‟, so Johansson.

Quelle: Byggvärlden.se

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