Am Montag hat die dänische Straßenadministration Vejdirektoratet den Vertrag über den Bau der neuen Storstrømbrücke mit dem italienischen Joint Venture SBJV ("Storstrøm Bridge Joint Venture") geschlossen. Der erste Spatenstich soll im Herbst erfolgen.

Das Joint Venture besteht aus den drei Bauunternehmen Itinera, Grandi Livori Fincosit und Condotte. Weil letzteres jedoch von der Insolvenz bedroht ist und sich in einem Umstrukturierungsprozess befindet, ist es nur noch mit  0,01 Prozent am Joint Venture beteiligt.

„Mit der heutigen Unterschrift zum Totalauftrag für die Storstrømbrücke steht jetzt auch formal der Vertrag zwischen Vejdirektoratet und SBJV. Condotte hat im Konsortium keinen entscheidenden Einfluss, und unter den Parteien wurde vereinbart, dass der Anteil des Unternehmens nur nach Absprache mit der Bauherrin, also uns, geändert werden kann‟, erklärte Erik Stoklund Larsen, Projektleiter bei Vejdirektoratet, in einer Pressemeldung.

Im Vertrag sind außerdem Klauseln zur Selbstreinigung und Aufhebung sowie höhere finanzielle Garantien aufgenommen worden, die das Projekt zusätzlich absichern sollen.

„In den letzten Wochen wurde viel über SBJV geschrieben und gesagt. Wir haben jedoch die ganze Zeit während des Vergabeprozesses einen guten Dialog mit dem Joint Venture geführt, und mit der vereinbarten Konstruktion der Gesellschaft sind wir bereit, die Zusammenarbeit beim Bau der Storstrømbrücke fortzusetzen‟, so Stoklund Larsen. 

Gerüstet für die Aufgabe

Projektleiter Ennio Buson von Itinera, der SBJV vertritt, betonte, das Konsortium fühle sich gut gerüstet für die Aufgabe und freue sich auf eine enge Zusammenarbeit mit den dänischen Behörden, Fachverbänden und Kommunen.

„Für uns geht es vor allem darum, eine Anlage zu liefer, die während der Ausführung und natürlich auch danach, wenn sie in Betrieb genomen wird, alle Anforderungen erfüllt. Damit wir das erreichen, hat eine starke Partnerschaft mit lokalen und regionalen Behörden und Kooerpationsunternehmen absolut hohe Priorität bei uns‟, so Buson.

Start im Mai

Mit der Vertragsunterzeichnung kann SBJV jetzt mit den praktischen Vorbereitungen für den Bau von Dänemarks drittgrößter Brücke beginnen. Die Elemente für die zukünftige Brücke werden auf der Insel Masnedø zwischen Falster und Seeland gegossen. In den kommenden Monaten wird SBJV den Bedarf für dänische Nachunternehmer für einzelne Teilaufgaben planen.

Voraussichtlich im Mai 2018 wird mit der Einrichtung der Baustelle begonnen, der erste Spatenstich soll im Herbst 2018 erfolgen.

Quelle: Licitationen.dk

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