Das deutsche Unternehmen Stern Hausboot richtet in Orehoved auf Falster eine neue Produktion von Ferienhäusern ein. Innerhalb weniger Jahre rechnet das Unternehmen mit einer jährlichen Produktion von 100 schwimmenden Ferienhäusern in den neuen Produktionsstätten.

Stern Hausboot
Bild: Stern Hausboot GmbH

„Wir haben sehr positive Erwartungen an den Markt und sind mit unserem Standort sehr zufrieden. Über Invest in Denmark sind wir mit der Wirtschaftsorganisation Business Lolland-Falster ins Gespräch gekommen. Und dann wurden wir mit dem Wachstumsfonds Vækstfonden bekannt gemacht, der sich an der Finanzierung beteiligt hat“, sagte Bernd Muckenschnabel, Gesellschafter von Stern Hausboot, in einer Pressemitteilung von Business Lolland-Falster. Der Wirtschaftsverband schätzt, dass 70 bis 100 direkte und indirekte Arbeitsplätze entstehen werden.

Stern Hausboot hat ein Gelände in Orehoved erworben, auf dem bereits 8.000 m² große Fabrikhallen einer ehemaligen Produktion von Komponenten für Windkraftanlagen stehen. Im Laufe des Jahres 2022 werden die Produktionsanlagen aufgebaut und das deutsche Unternehmen rechnet mit der vollen Produktion ab dem 4. Quartal 2022.

Ausweitung der dänischen Produktion

Stern Hausboot wurde 2011 von Stefan Bode gegründet, der auch Geschäftsführer am deutschen Standort auf der Insel Femahrn ist. Bislang hat das Unternehmen mehr als 75 Hausboote gebaut.

Im Jahr 2020 etablierte das Unternehmen eine dänische Niederlassung im Hafen von Bandholm auf Lolland und baute eine kleine Produktion auf. Als diese erheblich ausgeweitet werden sollte, begann die Suche nach neuen Flächen.

„Die Menschen wollen auf dem Wasser leben, und an der dänischen Küste und in einigen der halbleeren Jachthäfen und stillgelegten Industriehäfen gibt es genügend Kapazitäten. Denn Corona hat den Wunsch der Menschen gestärkt, im Urlaub allein zu sein“, sagte Bernd Muckenschnabel. Er sieht ein großes Potenzial, insbesondere bei deutschen Touristen, und rechnet damit, dass Privatpersonen, Campingplätze, Vermietungsagenturen und Ferienanlagen zu den Kunden gehören werden.

Quelle: Mester Tidende

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