Implenia Norge AS hat eine Kooperationsvereinbarung mit TECO 2030 ASA geschlossen. Die beiden Unternehmen wollen gemeinsam wasserstoffbetriebene Lösungen für Baustellen entwickeln und testen.

„Der Bau von Straßen, Tunneln, Brücken und anderer Verkehrsinfrastruktur war bisher in hohem Maße vom Diesel als Energiequelle abhängig. Aber das lässt sich nicht mit dem Pariser Abkommen vereinbaren und muss sich ändern‟, erklärte Tore Enger, Geschäftsführer von TECO 2030 ASA. Und fügte hinzu: „Unsere Brennstoffzellen können auf großen Schiffen und bei anderen Anwendungen zum Einsatz kommen, die Strom für den Antrieb eines Motors benötigen. Also lassen sie sich auch verwenden, um den Strom zu erzeugen, den Baumaschinen und -geräte benötigen.‟

Erstes Lieferung von Brennstoffzellen 2023

Die erste Lieferung von Brennstoffzellen soll Anfang 2023 erfolgen. Illustration: TECO 2030

Die neue Vereinbarung zur Entwicklung und Erprobung von wasserstoffbetriebenen Konstruktionslösungen läuft über einen Zeitraum von fünf Jahren. Darin sind zunächst drei Schritte vorgesehen: Projektfinanzierung, Produktentwicklung, Kommerzialisierung und Einsatz. Die erste Lieferung von Brennstoffzellen ist für Januar 2023 geplant. Derzeit prüft Implenia Finanzierungsalternativen für das Projekt und ist mit Enova im Gespräch.

„Wir bei Implenia haben ambitionierte Nachhaltigkeitsziele für unser Unternehmen. Und wir unterstützen das Ziel der Regierung, bis 2025 alle Baustellen im Verkehrssektor fossilfrei zu betreiben. Unsere Zusammenarbeit mit TECO 2030 ist ein elementarer Bestandteil unseres strategischen Plans, zu diesem Ziel beizutragen‟, so Audun Aaland, Geschäftsführer von Implenia Norge.

Quelle: Building Supply NO

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