Die Region Skåne will sich für eine feste Querung zwischen Dänemark und Schweden einsetzen. Diese soll an der engsten Stelle entstehen, zwischen Helsingør und Helsingborg. Derzeit sind die beiden Länder dort durch eine Fährlinie miteinander verbunden.

Aufnahme der Scandlines-Fähre zwischen Helsingborg und Helsingør
Bisher verbinden Fährlinien die beiden Regionen und die Städte Helsingborg und Helsingør. Bild: Region Skåne © Bengt Flemark

In Kürze wollen die schwedische Verkehrsbehörde Trafikverket und die dänische Straßenverwaltung Vejdirektoratet ihre Untersuchung zu einer festen Querung zwischen Helsingør und Helsingborg vorstellen. Die Region Skåne plant, sich an einer solchen Querung finanziell zu beteiligen, nach dem Modell der Öresundbrücke. Mit der Planung soll so schnell wie möglich begonnen werden.

Auch bei Greater Copenhagen, eine länder- und regionenübergreifende Kooperation der Region Seeland und Südschwedens, herrscht Einigkeit darüber, dass das Projekt HH-Querung sofort begonnen werden sollte.

„Die Region Skåne ist bereit, einen aktiven Part beim Bau der Festen HH-Querung zu übernehmen und gemeinsam mit dem Staat Garantien für die erforderlichen Kredite zu gewähren. Hinter dieser Absichtserklärung stehen sowohl der Rat als auch die Opposition der Region. Aufgrund dieser Mitfinanzierung sollte der Staat schnell grünes Licht für das Projekt geben können‟, erklärte Carl Johan Sonesson von der Region Skåne.

Beide Länder profitieren von einer Verbindung

Eine feste HH-Querung, bestehend aus einem Tunnel für den Bahnverkehr und einem für den Straßenverkehr, würde sich sozioökonomisch auszahlen, ist man überzeugt. „Die HH-Querung wird von enormer Bedeutung für die Entwicklung der Region Skåne in Schweden sein, weil sie die Arbeitsmarktregion erweitert, für mehr Beschäftigung sorgt und die Bindung Schwedens an das Festland weiter stärkt. Daher ist es nur natürlich, dass die Region Skåne sich aktiv beteiligen wird. Die HH-Querung ist auch eine gute Investion, von der wir langfristig wirtschaftlich erheblich profitieren, so Henrik Fritzon, Oppositionsrat der Region Skåne.

Man geht davon aus, dass sich das Modell, das für die Eigentümerschaft und den Betrieb der Öresundbrücke verwendet wird, auch für eine feste HH-Querung eignen würde. Ulrika Geeraedts, Leiterin des Bereichs Development von der Region Skåne, erklärte: „Eine vollständige finanzielle Analyse der Mitfinanzierung sowie Teilhaberschaft in einem Eigentümerkonsortium wird durchgeführt, wenn die Regierung eine regionale Teilhaberschaft über ein neues Tochterunternehmen beschließt.‟

Quelle: Region Skåne

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.