Seit Anfang des Jahres muss das norwegische Staatsunternehmen Bane NOR den Betrieb und die Unterhaltung der Eisenbahninfrastruktur ausschreiben. Zur Vorbereitung wurde bereits 2019 das Eisenbahnunternehmen Spordrift AS von Bane NOR SF abgespalten, und seit dem 1. Januar ist das Unternehmen dem Verkehrsministerium unterstellt.

Porträt des norwegischen Verkehrsministers Hareide
Knut Arild Hareide. Foto: Torbjørn Tandberg

„Mit der Übertragung von Spordrift auf das Verkehrsministerium sorgt der Staat dafür, dass Betrieb und Unterhaltung der Eisenbahninfrastruktur schrittweise ausgeschrieben und extern vergeben werden können‟, erklärte Verkehrsminister Knut Arild Hareide in einer Pressemeldung.

Der Umfang der Verträge, die Spordrift derzeit noch mit Bane NOR hält, soll nach und nach reduziert werden. „Die Regierung geht davon aus, dass der Wettbewerb für Betrieb und Instandhaltung allmählich zunehmen wird. Als Eigentümer wird der norwegische Staat dazu beitragen, dass Spordrift ein wettbewerbsfähiger Akteur in diesem Markt ist‟, so der Minister.

Bessere Instandhaltung und effizienterer Einsatz öffentlicher Mittel

Die Einführung von öffentlich ausgeschriebenen Verträägen ist Bestandteil der norwegischen Eisenbahnreform. Hareide erklärte weiter: „Wir wollen erreichen, dass wir durch den Wettbewerb, der die Bieter anspornt, neu und kreativ zu denken, mehr Betrieb und Unterhaltung für die Gelder erhalten. Das soll dazu beitragen, Verspätungen und Zugausfälle zu reduzieren.‟

Quelle: Building Supply NO

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