Am ersten Janur 2021 hat Dänemark mit einem virtuellen Spatenstich die Arbeiten für den Bau der Festen Fehmarnbeltquerung offiziell aufgenommen. Das verkündete das dänische Verkehrsministerium in einer Pressemeldung.

Damit fällt der Startschuss für den Bau der Fabrik zur Produktion der Betonelemente, aus denen der Tunnel bestehen wird. Insgesamt werden 89 Betonelemente an Land aus Beton gegossen und danach auf den Meeresboden abgesenkt.

Illustration des Arbeitshafens für den Bau der Festen Fehmarnbeltquerung
Visualisierung des Arbeitshafens in Rødby für den Bau der Festen Fehmarnbeltquerung. Im Hintergrund sieht man die Elementfabrik, in der die Tunnelteile hergestellt werden. Quelle: Femern A/S

Es ist nicht der erste Spatenstich für das gesamte Projekt, denn in Rødby auf Lolland entsteht bereits der Arbeitshafen. Doch nachdem Ende des letzten Jahres die Klagen gegen die Planfeststellung abgewiesen worden waren, sollen jetzt die Bauarbeiten richtig losgehen.

Neben dem derzeitigen Verkehrsminister Benny Engelbrecht freut sich auch der ehemalige Verkehrsminister Flemming Hansen über den Startschuss. Dieser war im Amt, als Dänemark 2007 den Staatsvertrag mit Deutschland über den Bau der Festen Fehmarnbeltquerung geschlossen hatte.

„Ich freue mich sehr, dass es bei diesem unglaublich großen Projekt endlich losgeht. Ich gehe davon aus, dass dieser Tunnel sehr populär sein wird, wenn er endlich fertig ist.‟

Vorerst konnte der erste Spatenstich nur virtuell erfolgen, doch um die Arbeiten nicht noch weiter zu verzögern, will man nicht warten, bis eine offizielle Veranstaltung wieder stattfinden kann.

Auf deutscher Seite soll der offizielle Spatenstich voraussichtlich 2022 erfolgen.

Quelle: Building Supply DK

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