Statens Vegvesen und Skanska Norge AS haben den Vertrag zum Bau des E16-Abschnitts zwischen Bjørum und Skaret unterzeichnet. Es ist der größte Vertrag, den Statens Vegvesen je für ein Straßenbauprojekt abgeschlossen hat.

Vertragsunterzeichnung zwischen Skanska und Statens Vegvesen
Ingrid Dahl Hovland von Statens Vegvesen (sitzend, links) und Steinar Myhre von Skanska (sitzend, rechts) unterzeichneten am 30.11. den Vertrag über das 3 Mrd. NOK teure Projekt. Bild: Statens Vegvesen

„Jetzt können wir beginnen, eine Straße zu erneuern, die ihre besten Zeiten lange hinter sich hat. Wir freuen uns sehr, dass es jetzt mit der neuen E16 über Sollihøgda losgeht‟, erklärte Ingrid Dahl Hovland von Statens Vegvesen.

Sie betonte auch, wie wichtig die Sicherheit während der Bauphase sei: „Dieses Projekt wird in unmittelbarer Nähe zu städtischer Bebauung ausgeführt, auch der lokale Verkehr ist betroffen. Daher ist die Verkehrssicherheit ungeheuer wichtig, und wir müssen jeden Schritt besonders gut durchdenken und immer zu allererst die Sicherheit im Blick haben.‟

Während der Vertragsunterzeichnung forderte Hovland Skanska auf, innovativ zu sein: „Jetzt hoffe ich, dass Sie die Bauphase gut nutzen und gute Pilotprojekte zustande bringen. Wir arbeiten seit langem sehr gut mit Skanska zusammen, und wir wissen, dass Sie erheblich zur Entwicklung der Branche beitragen. Ich hoffe daher, dass Sie hier viele gute, neue Ideen ausprobieren können‟, so Hovland.

Totalunternehmerauftrag für 3,02 Mrd. NOK

Vor zwei Wochen war bekanntgegeben worden, dass Skanska den Zuschlag für den Bau der vierspurigen Straße erhalten hat, die von der Gemeinde Bærum bis nach Hole führt. Skanska und das Beratungsunternehmen Aas-Jakobsen reichten gemeinsam ein Angebot über 3022 Mio. NOK ein (285 Mio. EUR). Es ist der größte Vertrag in der Geschichte von Statens Vegvesen, bei dem es sich nicht um einen ÖPP-Vertrag handelt. Der Konzernleiter Tiefbau von Skanska, Steinar Myhre, zeigte sich zufrieden angesichts des Vertragsschlusses.

„Wir freuen uns sehr, dass das Team von Statens Vegvesen Skanskas Qualitäten erkannt hat und so hoch bewertet hat. Das schafft Erwartungen, und wir können es nicht erwarten, endlich loszulegen.‟ Des Weiteren lobte er die Form des Vergabeverfahrens, das als Verhandlungsverfahren durchgeführt wurde: „Wir möchten Statens Vegvesen auch ein Lob aussprechen für die Wahl des Vergabeverfahrens. Wir stellen fest, dass durch diese Art der Vergabe am Ende ein besseres Projekt dabei herauskommt.‟

Die Anngebote wurden nach vier Zuschlagskriterien ausgewertet:

  • Organisation und Schlüsselpersonal
  • Durchführung des Auftrags
  • Ablauf
  • Qualität des Baus

Zwischen Skanska und dem zweitplatzierten Anbieter Implenia lagen mehrere Millionen Euro Kostenunterschied.

Neue Straße im Sommer 2025

Das Projekt erstreckt sich von der Gemeinde Bærum bis in die Gemeinde Hole. Die Gesamtstrecke beträgt 8,4 km und soll als vierspurige Straße gebaut werden. Wenn alles planmäßig verläuft, soll die neue Straße im Sommer 2025 in Betrieb genommen werden. Skanska wird nun zusammen mit Aas-Jakobsen an der Detailprojektierung arbeiten. Im Februar sollen die Vorarbeiten beginnen, nach Ostern dann die Produktion.

Quelle: Building Supply NO

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