Die norwegische Straßenverwaltung Statens Vegvesen hat 46 große Straßenneubau- und ausbauprojekte für den nationalen Verkehrsplan (NTP) 2022-2033 vorgeschlagen. Möglich wurde dies durch erhebliche Einsparungen bei aktuellen Projekkten.

„Das ist das Ergebnis davon, dass wir die Kosten bei den Projekten, die im NTP bereits enthalten sind, um 50 Mrd. NOK reduziert haben. So können wir neue Projekte zur Aufnahme vorschlagen‟, erklärte Ingrid Dahl Hovland von Statens Vegvesen. „Wir sind noch nicht fertig damit, Straßen in Norwegen zu bauen. So bekommen wir mehr Straßen für das Geld – und mehr Verkehrssicherheit.‟

Lange Strecken geplant

Die Leiterin des Bereichs Straßen erklärte weiter: „Der Nutzen der Investition kommt erst voll zum Tragen, wenn wir lange Strecken planen, bauen und ausbauen können. Davon wollen wir im nächsten NTP mehr haben. Wir bauen dort neu, wo es nötig ist, und bessern aus, wo wir können.‟ Im nächsten NTP sind daher Mittel für mehrere lange Ausbesserungsstrecken enthalten.

Kostenreduzierungen und Budgetziele

Der aktuelle Verkehrsplan sah eine erhebliche Budgeterhöhung vor. Bisher liegt die Behörde beim jährlichen Investitionsbudget neun Mrd. NOK unter den geplanten schrittweisen Steigerung.

In diesem Jahr konnte die Behördesehen, was eine Budgeterhöhung um 25 Prozent bei gleichzeitigen großen Kostenreduzierungen bewirken kann. Mit höherem Budget und reduzierten Kosten können in den ersten sechs Jahren des Planzeitraums 46 Projekte das Startsignal erhalten.

In dem Portfolio, das dem Verkehrsministerium vorgeschlagen wurde, berücksichtigt Statens Vegvesen die Projekte, die vorbereitet sind und einen sozioökonomischen Nutzen sowie regionale Auswirkungen haben.

Norwegenkarte mit Übersicht neuer Verkehrsprojekte
Die Karte zeigt die 46 zusätzlichen Projekte, die Statens Vegvesen für den nationalen Verkehrsplan 2022-2033 vorschlägt. Bild: Statens Vegvesen

Gemeinschaftsprojekte bieten zu wenig Flexibilität

Ingrid Dahl Hovland betonte, der nationale Verkehrsplan sei nicht nur für die Statistik gedacht. Die Ziele für große Ausbauprojekte und bessere Straßen in allen Landesteilen sollten sichtbar gemacht werden. Die Behörde wünsche sich die Flexibilität, Projekte zu beginnen, wenn sie „dafür reif‟ seien, Projekte, die Teil eines größeren Plans zur Ausbesserung langer Strecken und zur Entwicklung des Wohnungs- und Arbeitsmarkts beitragen.

Gemeinschaftsprojekte mit der Bahn, so die Behörde in ihrem Vorschlag an das Ministerium weiter, ergäben zu starre Verbindungen und zu wenig Flexibilität in der Planung. Und das sei weder für die Kosten noch für den Naturschutz optimal.

Quelle: Anlegg og Transport

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