Illustration der neuen Grenlandsbrücke
Illustration der neuen Grenlandsbrücke neben der alten. Bild: Nye Veier AS

Gemeinsam mit dem norwegischen Baukonzern AF Gruppen und Norconsult wurde das deutsche Uternehmen Leonhardt, Andrä und Partner Beratende Ingenieure VBI AG im Vergabeverfahren für den Bau der E18 zwischen Langangen und Rugtvedt qualifiziert. Neben diesem Konsortium wurden noch vier weitere zugelassen.

Der Streckenabschnitt ist Bestandteil des E18-Ausbaus zwischen Langangen und Grimstad. Er ist 17 km lang und hat einen Vertragswert von ca. 5,2 Mrd NOK (520 Mio. EUR).

„Es handelt sich um ein relativ komplexes Projekt, u.a. mit Brückenkonstruktionen auf insgesamt 1,6 km und Tunneln auf 6,6 km. Rund 5,9 km sind überirdische Straßen. Außerdem ist eine Erneuerung der Grenlandsbrücke geplant‟, erklärte die Geschäftsführerin von Nye Veier, Anette Aanesland.

Vergabe im zweiten Versuch

Im Frühjahr 2019 hatte Nye Veier das Vergabeverfahren mangels Wettbewerb ohne Entscheidung beendet. Damals war der Streckenabschnitt von Kjørholt nach Rugtvedt gegangen. Jetzt wurde das Projekt vergrößert und erstreckt sich von Langangen bis nach Rugtvedt.

Insgesamt haben sich neun Konsortien am Teilnahmewettbewerb beteiligt. „Jetzt haben wir fünf für die weitere Angebotsphase ausgewählt. Damit sind wir sehr zufrieden. Wir rechnen mit einem guten Wettbewerb‟, so Aanesland.

Das Projekt wird Nye Veiers erstes Projekt, dass die CEEQUAL-Zertifizierung für den „Whole Project Award“ erhalten soll.

Quelle: Building Supply NO

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