In den letzten Wochen wurden auf mehreren Großbaustellen in Norwegen Maschinen und Geräte mit hohem Wert gestohlen. Betroffen waren u.a. Projekte der Konzerne Hæhre Entreprenør und AF Gruppen sowie drei weitere Baustellen.

Ende letzter Woche hatte es eine Baustelle von Hæhre Entreprenør in Eidsvoll getroffen. Es wurde Ausrüstung im Wert von rund 600.000 NOK (ca. 60.000 EUR) gestohlen. Am Wochenende wurde die E39-Baustelle in Agder bestohlen, auf der der norwegische Konzern AF Gruppen tätig ist. Auch hier waren wertvolle Geräte betroffen. Mehrere andere Baustellen sollen ebenfalls betroffen sein; aktuell geht man von einem Schaden von rund 2 Mio. NOK (200.000 EUR) aus.

Bild: AF Gruppen / Petter Moe

Die Tatsache, dass häufig ähnliche Geräte/Ausrüstung gestohlen wird, deutet darauf hin, dass hinter den Vorfällen die gleichen Täter stecken. Sowohl auf der Baustelle von Hæhre als auch bei AF Gruppen waren moderne, teure GPS-Geräte und Systeme zur Maschinensteuerung gestohlen worden. Auf großen Baustellen wie diesen werden in der Regel neue, große Maschinen mit moderner Zusatzausrüstung eingesetzt. Diese Zusatzausrüstung lässt sich relativ leicht wegtragen.

Diebstähle führen zu kurzfristigen Verzögerungen

Kurzfristig könnten solche Diebstähle den Fortschritt der Baustellen gefährden, so der Chefredakteur der Zeitung Byggeindustrien. Denn die Geräte würden tagtäglich auf Baustellen eingesetzt und die Maschinen könnten ohne diese Geräte nicht so effektiv arbeiten. Der Baukonzern AF-Gruppen betonte jedoch, die Diebstähle würden sich auf den Fortschritt des E39-Projekts nicht auswirken.

Unternehmen, die diese Geräte einsetzen, sollten zusehen, dass diese so gut wie möglich gesichert sind, empfahl Arve Brekkhus von Byggeindustrien weiter. Auch eine Kennzeichnung der Geräte sei empfehlenswert, um diese später leichter als Diebesgut identifizieren zu können.

Quelle:

Bygg.no

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