2019 werden rund 3.000 Tonnen neuer Asphalt auf norwegischen Straßen eingebaut, 45 Prozent davon bestehen aus Recyclingmaterial. Die norwegische Straßenbehörde Statens Vegvesen will damit eines ihrer Klimaziele für 2030 erreichen.

Bis 2030 sollen die CO2-Emissionen aus Betrieb und Unterhaltung der Straßen halbiert werden. Der Leiter der Region Mitte bei Statens Vegvesen Thor Asbjørn Lunaas erklärt: „Zum ersten Mal spielen CO2-Emissionen eine entscheidende Rolle bei der Entscheidung, welches Unternehmen die Vergabe eines Asphaltvertrags gewinnt.‟

Bei der Produktion ansetzen

Für den Asphalteinbau dieses Jahres hat die Behörde insgesamt 71 Verträge mit einem Gesamtwert von 2,9 Mrd. NOK (ca. 300 Mio. EUR) abgeschlossen, die sich auf 800 km Landes- und 2.200 km Kreisstraßen verteilen.

„Einige der Maßnahmen, um die CO2-Emissionen zu reduzieren, sind niedrigere Temperaturen bei der Asphaltproduktion, klimafreundlichere Befeuerungen bei der Produktion und Recycling‟, so Lunaas.

Quelle: Bygg.no

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