Ab dem 20. Juni gelten die alten ID-Karten, auf denen sich alle Mitarbeiter auf schwedischen Baustellen ausweisen müssen (ID06), nicht mehr. Bei den neuen Karten wurden die Anforderungen an die Identifikation der Kartenträger verschärft.

Früher reichte es, dass ein Bauunternehmen die ID06-Karten bei einem Hersteller bestellt hat, ohne dass die Karten mit den einzelnen Personen verknüpft waren. Mit dem neuen System werden die Anforderung bzgl. der Identifikation strenger. Zunächst wird die unterzeichnende Person des Unternehmens geprüft. Diese muss eine E-Mail-Adresse und Handynummer angeben und sich über eine schwedische Bank-ID identifizieren oder einen Pass oder Ausweis einscannen, um die Karte verwenden zu können. Auch etwaige Administratoren und Angestellte des Unternehmens müssen sich so ausweisen.

Im Herbst soll zusätzlich eine mobile ID06 eingeführt werden, die genauso eingesetzt werden kann wie die Plastikkarte.

Bild: infobric

Höhere Sicherheit

Im neuen System wurde das Sicherheitsniveau erhöht, da die Identität der Träger sowie das Unternehmen überprüft werden. Außerdem werden die einzelnen Personen mit den Unternehmen in Verbindung gebracht. Die Informationen sind so auf der Karte aufgedruckt, dass sie ohne eine Zerstörung der Karte nicht verändert werden können.

Zusatzinformationen speicherbar

Auch die Kompetenzen der Mitarbeiter können mit der Karte gespeichert werden. Dies ist zum Beispiel sinnvoll, wenn bestimmte Schulungen nachgewiesen werden müssen, um eine Baustelle betreten zu dürfen.

Die Anforderungen an den Identitätsnachweis der Kartenträger gelten auch für ausländische Unternehmen. Die ID06-Karte kostet 80 SEK pro Karte und Jahr. Dazu kommt eine Jahresgebühr abhängig von der Anzahl der ID06-Karten pro Unternehmen. Die neuen ID06-Karten haben eine Gültigkeit von 5 Jahren.

Quelle: Byggvärlden.se

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.