Træ i Byggeriet heißt ein neuer Verband, der sich als Ziel gesetzt hat, den Dänen zu vermitteln, dass der zunehmende Einsatz von Holz im Bau von entscheidender Bedeutung ist, um globale Klimaziele im Hinblick auf CO2-Emissionen erreichen zu können.

Ein großer Kreis dänischer Holzlieferanten und Entwickler holzbasierter Lösungen widmet sich nun dem Kampf für eine nachhaltigere Baubranche, in Form des neu gegründeten Verbandes Træ i Byggeriet. Am 28. März findet die konstituierende Generalversammlung statt. Hinter der Initiative steht Martin Tholstrup des Unternehmenns Taasinge Elementer.

Eine Arbeitsgruppe hat in den vergangenen Monaten den Zweck und die Zielsetzung des Verbandes formuliert, und der fertige Vorschlag wurde von der Branche positiv aufgenommen. Der Verband will sich der Aufgabe widmen, tiefergehendes Wissen über die Eigenschaften von Holz als Baustoff zu vermitteln und den Fokus darauf legen, dass eine zunehmende Verwendung von Holz als Baumaterial eine entscheidende Voraussetzung für die Umsetzung globaler Klimaziele ist.

„Holz ist das klima- und umweltfreundlichste Baumaterial der Welt, und es hätte nahezu dramatische Klimaauswirkungen, wenn die Baubranche sich mehr auf Holzbau konzentrieren würde‟, so Tholstrup.

Beton hat ausgedient

Beton, Stahl und Backstein verbräuchten im Gegensatz zu Holz in der Herstellung sehr viel Energie. Der Vorteil dieser Materialien sei zwar die Lebensdauer, schließlich könne Beton, wenn er richtig geschützt wird, 100 Jahre oder länger halten. Doch in puncto CO2-Emissionen könne Beton mit Holz nicht konkurrieren, erklärte Tholstrup weiter.

„Für jeden Kubikmeter Holz, der statt eines anderen Baumaterials verwendet wird, reduziert sich die CO2-Belastung der Atmosphäre um durchschnittlich 1,1 Tonnen. Zusätzlich zu den 0,9 Tonnen, die im Holz gebunden werden, während es wächst. In der Praxis bedeutet dies, dass sich die Klimabelastung halbiert, wenn Sie ein Haus mit einer tragenden Konstruktion aus Holz statt aus Beton bauen.‟

Quelle: Dagens Byggeri

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