Archivbild einer Baustelle

Das schwedische Statistikinstitut Industrifakta hat seine Prognose für die Entwicklung der Baukonjunktur im neuen Jahr veröffentlicht. Demnach werden trotz einer weiter guten Konjunktur die Investitionen in Wohnraumbau sinken.

Die Prognose von Industrifakta zur Gesamtmenge an Neubauprojekten im Wohnraumbau für die Jahre 2018-2019 deutet eine Reduzierung um fast 15 Prozent an im Vergleich zu 2017. Die Reduzierung erfolgt von einem historisch hohen Niveau, daher geht das Institut davon aus, dass das Gesamtvolumen 2019 das von 2015 übersteigen wird.

Der Bedarf an Investitionen sowohl in der Industrie als auch im Dienstleistungssektor ist weiterhin hoch, was den Rückgang der Bruttoinvestitionen etwas dämpfen wird, auch wenn der Wohnungsbau stark zurückgeht. Die schwierige politische Lage in Schweden kann jedoch dazu führen, dass sich Investitionsbeschlüsse im nächsten Jahr verzögern. Die Konsumgrundlagen sind eigentlich weiterhin gut, aber auf der Spitze einer Hochkonjunkturphase nehmen die Risiken zu, und frühere Signale zu einem Konjunkturrückgang scheinen 2019 Realität zu werden. Mehrere finanzielle Drosselungen führen in Verbindung mit der rückläufigen Konjunktur dazu, dass das Vertrauen der Haushalte in die Wirtschaft sich weiter verschlechtern wird, u.a. in Form von sinkenden Preisen für Wohnraum und einen verhaltenen Wohnungsmarkt.

Quelle: Industrifakta, Bild: Industrifakta und Mickael Tannus

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