So soll Ophelias Brygga bald aussehen. Bild: Magnolia Bostad

Der erste Spatenstich für das Wohnungsbauprojekt Ophelia Brygga in Helsingborg ist erfolgt. Die Wohnungen im Hafen der südschwedischen Stadt sind von Vorbildern in Kopenhagen und Amsterdam inspiriert; in etwa 2 Jahren sollen die ersten Bewohner einziehen.

Ophelias Brygga umfasst 126 Wohneinheiten auf einer Insel im Hafen von Helsingborg und ist Teil des sogenannten Oceanhamnen und des Stadterneuerungsprojekts H+. Der Fokus liegt dabei auf erneuerbaren Energien ‒ Solarzellen auf dem Dach, ein smartes Stromnetz, Ladeplätze für Elektroautos und Vakuumtoiletten.

Für eine effizientere Biogasproduktion sollen die Haushalte Speisereste durch Müllzerkleinerer in der Küche kompostieren können.

Die Bauherrin heißt Magnolia Bostad, für die Architektur zeichnen das skandinavische Architekturbüro LINK Architektur sowie das isländische Büro Batteríið Architects verantwortlich. Gemeinsam haben sie eine Identität für das Viertel kreiert mit Einflüssen aus Städten wie Amsterdam und Kopenhagen.

Kontraste bei der Materialwahl und verschiedene Balkone, französische Balkone und Dachterrassen tragen zu einer lebendigen Umgebung bei. Die Etagenwohnungen weisen eine Deckenhöhe von fünf Metern auf und einen eigenen Steg zum Hafebecken. Die Dachwohnungen verfügen über Terrassen von 40-140 m² Fläche.

Der Bauherrin zufolge war das Interesse an den Wohnungen sehr groß. „Die wassernahe Lage und die spannende Architektur spielen natürlich eine wichtige Rolle beim großen Interesse für Ophelias Brygga, aber wir stellen außerdem fest, dass der deutliche Fokus des Gebiets auf Nachhaltigkeit ein wichtiger Grund dafür ist, dass die Menschen hierher ziehen möchten‟, erklärte Fredrik Lidjan, Geschäftsführer von Magnolia Bostad.

Christian Orsing, Mitglied des Stadtrats und Vorsitzender des Städtebauausschusses in Helsingborg, sagte: „Helsingborg wächst unglaublich schnell. Daher müssen wir in den nächsten Jahren viele neue Wohnungen bauen. Die Herausforderung dabei ist, zu wachsen und die Lebensqualität zu erhalten. Ophelias Brygga ist ein gutes Beispiel dafür, wie so etwas gelingen kann: mehr Wohnraum zu schaffen, der Helsingborg noch attraktiver macht.‟

Quelle: Byggfakta.today

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