Sieben von zehn Schweden fordern höhere Priorisierung des Wohnungsbaus

Sieben von zehn Schweden sind der Ansicht, dass das Thema Wohnraum stärker priorisiert werden sollte. Das ergab eine Untersuchung im Auftrag der Stockholmer Handelskammer vor den Parlamentswahlen in Schweden im September.

Porträt der Wirtschaftsexpertin Daniela Waldfogel
Daniela Waldfogel. Bild: Stephanie Wiegner

70,1 Prozent der Befragten beantworteten die Frage „Sind Sie der Meinung, dass die Politiker die Lösung der Probleme auf dem Wohnungsmarkt priorisieren sollten?“ mit ja, 21,5 Prozent fanden, die bisherige Priorisierung bei diesem Thema sei ausreichend.

„Das ist ein sehr eindeutiges Ergebnis und zeigt, dass das Thema stärker priorisiert werden sollte und dass auf dem Wohnungsmarkt große Probleme gibt. Immer mehr haben Schwierigkeiten, einen Fuß auf den Wohnungsmarkt zu bekommen. Der Platzmangel nimmt zu, die Menschen konkurrieren um die vorhandenen Wohnungen, und viele müssen Arbeitsstellen oder Studienplätze ablehnen‟, so Daniela Waldfogel, Wirtschaftsexpertin der Stockholmer Handelskammer.

In dieser Frage sind sich die Anhänger beinahe aller Parteien einig. Am stärksten wünschen sich die Wähler der Liberalen eine Priorisierung des Themas Wohnungsbau, insgesamt 75,5 Prozent. Bei den Christdemokraten sind es dagegen nur 61 Prozent.

Quelle: Byggindustrin

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