Im Mai hat Nye Veier AS dem spanischen Unternehmen Obrascón Huarte Lain S.A. den Zuschlag für den Bau der neuen vierspurigen E6 zwischen Storhove und Øyer erteilt. Jetzt haben die Parteien sich gegen einen Vertragsschluss entschieden.

Insgesamt 9,6 km Autobahn inkl. eines Tunnels mit zwei Röhren soll auf dem Streckenabschnitt gebaut werden. Bild: Nye Veier

Nach der Zuteilung im Mai sollte nach Plan eine Projektkonkretisierung durchgeführt und dann der Vertrag geschlossen werden. „Sowohl OHL als auch Nye Veier haben während der Konkretisierungsphase Sachverhalte aufgedeckt, aufgrund derer das Risiko eines Vertragsschlusses zu hoch gewesen wäre. OHL hat daher darum gebeten, ihr Angebot zurückziehen zu dürfen‟, erläuterte Bjørn Børseth, Leiter des Bereichs Verträge und Märkte bei Nye Veier. Er betonte: „Obwohl beide Parteien enttäuscht über das Ergebnis sind, ist es besser, das Ganze hier zu beenden, bevor Projektierung und Bauphase beginnen.‟

Eine ausgewogene Verteilung des Risikos zwischen Totalunternehmer und der Bauherrin Nye Veier ist bei so großen Projekten enorm wichtig. „Adäquate, sichere Verträge in allen Projekten sicherzustellen, ist ein wichtiger Teil unseres Auftrags und unserer gesellschaftlichen Verantwortung. Um die gemeinschaftlichen Ressourcen zu schützen, brauchen wir einen guten, soliden Überblick über alle Projekte. Wir müssen die Sicherheit haben, dass der gewählte Totalunternehmer die Projekte innerhalb des vereinbarten Rahmens durchführen kann‟, so Børseth.

Der vierspurige Ausbau der E6 zwischen Moelv und Øyer besteht aus drei Verträgen. Die Planuung und Entwicklung der neuen E6 durch die Region Innlandet gehen weiter.

Das Vergabeverfahren über den Bau der E6 zwischen Storhove und Øyer wird erneut ausgeschrieben werden. Das wird aber erst 2022 der Fall sein.

Quelle: Anlegg & Transport

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