Der Branchenverband Dansk Byggeri sieht den Startschuss für den Bau der Festen Fehmarnbeltquerung ab Januar 2021 als wichtiges Signal für die Beschäftigungszahlen in der Branche.

„Es ist sehr positiv, dass wir jetzt endlich mit den Bauarbeiten für die Feste Fehmarnbeltquerung beginnen können. Jetzt kann es losgehen mit dem Bau der Tunnelelementfabrik, des Tunnelportals sowie der Wohn- und Verwaltungsgebäude‟, erklärte Henrik Friis von Dansk Byggeri in einer Presseerklärung. Wichtig sei aber, dass es nicht zu weiteren Verzögerungen komme.

Henrik Friis. Bild: Dansk Infrastruktur

„Bereits letztes Jahr fiel der Startschuss für die Arbeiten am Arbeitshafen. Jetzt wurden auch die beiden Bauverträge mit den Konsortien aktiviert, und das bringt ordentlich Wachstum und Arbeitsplätze in der Region Lolland-Falster und in ganz Dänemark. Und das zu einem Zeitpunkt, zu dem wir weiterhin die Auswirkungen der Corona-Krise spüren werden‟, so Friis.

Verzögerung um mehr als 10 Jahre

Der Vertrag über den Bau einer Querung über den Fehmarnbelt zwischen Dänemark und Deutschland besteht bereits seit 2007. Damals war man von einer Eröffnung 2018 ausgegangen.

Mit den aktuellen Verzögerung aufgrund der Corona-Krise verschiebt sich die Fertigstellung jetzt auf 2029. Die Eröffnung wird damit gut 10 Jahre später als ursprünglich geplant stattfinden.

Friis betont: „Es ist wichtig, dass es jetzt nicht zu noch mehr Verzögerungen und Verschiebungen dieses für Europa so wichtige Tunnelbauprojekts kommt. Der Baubeginn 2021 und die Bauarbeiten an diesem und anderen Projekten in den Zwanzigerjahren werden die Baubranche hoffentlich stabilisieren können.‟

Dansk Byggeri hofft, dass auch die Bauarbeiten auf deutscher Seite laufen, wenn die Produktion der ersten Tunnelelemente 2023 beginnt. Die Klageverfahren auf deutscher Seite gegen den Planfeststellungsbeschluss werden voraussichtlich im September oder Oktober dieses Jahres abgeschlossen sein.

Quelle: Licitationen.dk

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