Letzte Woche kamen in Schweden deutsche und schwedische Unternehmer zusammen, um mehr über Energie, Umwelt und Holzbau zu erfahren. „Das Interesse für Holzbau nimmt in Deutschland stetig zu‟, so Konstantin zu Dohna vom deutschen Branchenverband Holzbau.

Die Deutsch-Schwedische Handelskammer hatte zu einer Veranstaltung zum Thema Holzbau und Energieeffizienz eingeladen, und dort kamen dort Branchenvertreter aus beiden Ländern zusammen. Eine Gruppe deutscher Unternehmer war nach Schweden gereist, um mehr darüber zu erfahren und die Möglichkeiten für einen Markteintritt in Schweden zu erfahren. Konstantin zu Dohna vom deutschen Branchenverband Holzbau berichtete über die positive Entwicklung der Anzahl an Holzbauunternehmen in Deutschland. In den letzten 25 Jahren habe sich die Anzahl von etwa 8.000 auf 11.400 erhöht. 29 Prozent der Deutschen würden in Holzhäusern wohnen. „Vor allem in Süddeutschland hat das Bauen mit Holz eine lange Tradition und stößt auf großes Interesse‟, erklärte er.

Die Vorsitzende des Verbandes Sveriges Träbyggnadskansli Susanne Rudenstam konnte berichten, dass Holz 10 Prozent des schwedischen Neubaumarktes ausmache und viele schwedische Kommunen bereits beschlossen hätten, mehr Holzhäuser zu bauen. Auf die Frage, was nötig sei, damit der Holzbau in Schweden einen noch selbstverständlicheren Platz einnehmen würde, antwortete sie: „Wir brauchen eine Produktion in größerem Maßstab. Wir brauchen größeren Volumina."

Quelle: Byggvärlden.se
Bild: Fotolia/
Petair

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