Die schwedische Regierung plant, noch dieses Jahr 620 Mio. SEK (56,5 Mio EUR) in Projekte zu investieren, die einige Flaschenhälse im Eisenbahnverkehr beheben sollen. Das Investitionsvorhaben wurde im Rahmen des Frühjahrsbudgets vorgestellt.

In der letzten Woche stellte die Regierung die Investitionspläne für Eisenbahnprojekte vor. So sollen zusätzliche Mittel in Höhe von 620 Mio. SEK für das laufende Jahr und bis 2018 jährlich 1,24 Mrd SEK (110 Mio EUR). Die Instandhaltung des Eisenbahnnetzes soll die Funktion der Eisenbahn maximieren, bis größere Investitionen möglich sind. Als Maßnahmen sind vorgesehen, Flaschenhälse, die Verspätungen und Ausfälle verursachen, zu entfernen ‒ durch Erneuerung von Fahrleitungen, Weichen, Stellwerken und Schienen.

„Diese Gelder für die Instandhaltung unserer Eisenbahnen sind ein wichtiger Schritt. Aber will Schweden auch in Zukunft konkurrenzfähig bleiben, brauchen wir viel höhere Investitionen. Wir würden daher gerne eine parlamentarische Wohnungsbau- und Infrastrukturkommission sehen, die sicherstellt, dass sowohl beim Budget als auch bei der Finanzierung von Wohnungen und Infrastruktur längerfristig gedacht wird‟, kommentiert Ola Månsson, Vorsitzender des Branchenverbandes Sveriges Byggindustrier, den Vorschlag.

Quelle: Byggvärlden.se
Bild: SJ, Stefan Nilsson

 

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