Bei der Asphaltierung der Europastraße E6 in Østfold baute Skanska 2.289 Meter Asphalt ohne Risikoanteile ein. Das ist das beste Ergebnis, das je unter Wärmebildkamera-Messung in Norwegen erreicht wurde.

Das Infrarotscanner-Verfahren mit Wärmebildkamera ist in der norwegischen Asphaltbranche nichts Neues. Die Straßenbaubehörde Statens Vegvesen hat jetzt begonnen, dieses Verfahren strukturiert zu verwenden, in einigen ausgewählten Projekten wurden solche Messungen sogar in die Verträge aufgenommen und mit möglichen Bonuszahlungen verknüpft.

Die Messung wurde vom Veiteknisk Institutt (Institut für Straßentechnik) durchgeführt; Roar Telle, Seniorberater des Instituts, ist beeindruckt von dem Ergebnis: „Soweit mir bekannt ist, wurde bisher noch nie ein Risikoanteil von 0,00 % erreicht. Das haben wir jetzt am 11. September beim Einbau von 2.289 Metern Asphalt erlebt.‟ Die Messung des gesamten Projektes ergab einen Risikoanteil von 0,08 %. Das ist das beste Ergebnis, das je unter Verwendung des Wärmekameraverfahrens in Norwegen erreicht wurde.

„Wir sind stolz auf dieses Ergebnis. Die Messung ist ein Beweis dafür, dass es möglich ist, längere Strecken ohne Unterbrechung einzubauen. Das Geheimnis sind eine gute Planung, die Einbeziehung von Subunternehmern und hohe Fachkompetenz bei den Asphalteinbauern‟, erklärt Stig Lindland, Geschäftsführer der Skanska Asphalt.

Die Messung wurde mit einer Infrarot-Kamera, die hinter dem Beschicker installiert war, durchgeführt. So wurde beim Einbau der Deckschicht die Temperatur registriert. Das Ziel ist eine immer gleichbleibende Temperatur im Asphalt, denn das ergibt eine gleichmäßige Deckschicht. Geschieht die Asphaltierung unterbrechungsfrei, ist es möglich, kältere Partien zu vermeiden. Dadurch gibt es weniger Risikoanteile, was in der Realität bedeutet, dass der Asphalt eine längere Lebensdauer hat. In den letzten Saisons wurde diese Messmethode bei immer mehr sog. Bonusverträgen verwendet.‟

„Wir bei Skanska freuen uns natürlich über Bonusverträge und andere Vertragsbestimmungen, die dazu beitragen, die Qualität und das Ansehen der Asphaltarbeiten in Norwegen zu erhöhen. Wir hätte gerne gesehen, dass in der Zukunft noch strengere Anforderungen an fachliche Kompetenz gestellt werden‟, so Lindland.

Quelle: www.bygg.no
Bild: Wikimedia Commons / Sonaz

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