Oslo hat jetzt das größte U-Bahnnetz Skandinaviens

Die Eröffnung der U-Bahnstation Nye Løren macht Oslo zur Stadt mit dem größten U-Bahnnetz Skandinaviens.

Am 3. April wurde die 26 m unter der Erde liegende U-bahnstation feierlich eröffnet. In den letzten Jahrzehnten wurden tausende neue Wohnungen im Viertel Lørenbyen gebaut, diese sind nun an das U-Bahnnetz angeschlossen.

Klimafreundlich

Zusätzlich zur neuen U-Bahnstation wurde auch ein neuer U-Bahntunnel zwischen Økern und Sinsen gebaut. Der Ausbau hat zur Folge, dass Oslo mit 101 Stationen jetzt die Stadt  mit dem größten U-Bahnnetz Skandinaviens ist.

„Die Lørenbahn ist das größte und wichtigste Projekt im ÖPNV der letzten 10 Jahre. Auch für die Stadt ist es ein großer Moment, weil ein neuer Stadtteil an das U-Bahnnetz angeschlossen wird‟, erklärt Cato Hellesjø, Leiter der Betreibergesellschaft Sporveien Oslo AS.

„Der Ausbau bedeutet einen Meilenstein für die Entwicklung neuer Wohnviertel in Oslo‟, betont auch der Vorsitzende des Stadtrates Raymond Johansen in seiner Ansprache.

Zusammen mit der Vorsitzenden Marianne Borgen und der Stadträtin für Umwelt und Verkehr Land Marie Nguyen Berg nahm er an der Eröffnung teil.

„Die Eröffnung der Lørenbahn ist wichtig, damit noch mehr Personen klimafreundlich und vor allem im Alltag einfach reisen können‟, so Stadträtin Berg.

Neuer Zentrumstunnel

Die U-Bahnstation Løren ist die erste neue U-Bahnstation, die in den letzten10 Jahren gebaut wurde. Stadträtin Berg versprach, es werde nicht lange dauern, bis es neue Nachrichten aus dem Öffentlichen Nahverkehr geben werden.

„Die nächsten neuen Projekte sehen den Bau eines Zentrumstunnels sowie zahlrecher neuer U-bahnstationen in den kommenden 10 Jahren vor.‟

Der neue Stadtrat hat sich zum Ziel gesetzt, die heutigen Pläne zum Zentrumstunnel bis 2025 voranzubringen, doch laut Berg seit es noch zu früh, eine Jahreszahl zu nennen.

„Wir arbeiten derzeit daran, die Finanzierung und den Flächennutzungsplan auf den Weg zu bringen. Doch wir hoffen, dieses und andere wichtige Projekte im Kollektivverkehr so schnell wie möglich voranzutreiben.‟

Quelle: Bygg.no
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