Nach einer Präqualifikation hat die dänische Straßenbaubehörde Vejdirektoratet jetzt fünf Konsortien ausgewählt, die auf den Auftrag, die neue Storstrømsbrücke zwischen Seeland und Falster zu bauen, bieten dürfen.

Insgesamt sieben Unternehmen, Konsortien oder Joint Ventures haben sich um eine Präqualifikation für das Milliardenprojekt beworben, von denen jetzt 5 für die Angebotsrunde ausgewählt wurden.

„Wir hatten das Glück, 7 hoch qualifizierte Bewerber zu haben, die alle unsere Mindestanforderungen erfüllten und damit in Betrachtung gezogen werden können. Wir haben keinen Zweifel, dass alle Bewerber in der Lage sein würden, die neue Brücke zu bauen. Natürlich haben wir den Hintergrund aller Anbieter geprüft und sorgfältig die fünf ausgewählt, die wir für am besten geeignet halten, eine für Dänemark und Europa so wichtige Infrastrukturaufgabe zu bewältigen. Gleichzeitig werden die fünf präqualifizierten Unternehmen für einen anständigen Wettbewerb zugunsten des Projektes sorgen“, sagte Erik Stoklund Larsen, Leiter der Abteilung Anlagenbau bei der Straßenbaubehörde.

Die fünf Präqualifizieren sind:

  • Joint venture Vinci Construction Grand Projects SAS – Hochtief Infrastructure GmbH – MT Højgaard A/S
  • Storstrømsbroen Contractors JV, Per Aarsleff A/S – Ed. Züblin AG, Bertung Rambøll A/S, Subunternehmer Strabag SE
  • Rizzani de Eccher s.p.a – N.V. Besix S.A. – Acciona Infraestructuras S.A.
  • Joint venture Obrascon Huarte Lain, S.A. – SK Engineering & Construction Company Ltd
  • Joint venture Itinera s.p.a – Condotte s.p.a – Grandi Lavori Fincosit s.p.a. Beratung Seteco Ingegneria s.r.l.

Die beiden Bewerber, die damit nicht die Möglichkeit für ein Angebot bekommen, sind Storstrøm Link Contractors (BAM Infra bv, Max Bögl International SE) und China Communications Construction Company Ltd. In beiden Fällen waren die Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgaben nicht auf gleichem Niveau wie bei den 5 ausgewählten Unternehmen.

„Im Auswahlprozess haben wir mehrere Faktoren berücksichtigt. Generell haben alle Bewerber solide Referenzen vorgelegt, vor allem im Bereich von Straßenbrücken, Betonbrücken und Schrägseilbrücken. Aber die Referenzen der beiden nicht gewählten Bewerber waren nicht so stark wie die der fünf präqualifizierten“, so Stoklund Larsen.

Sobald der finale Zeitplan für das Fehmarn-Projekt steht, wird die Straßenbaubehörde den Ausschreibungsprozess fortsetzen. Im Herbst soll es soweit sein. Ausgeschrieben werden soll das Projekt als wettbewerblichen Dialog, bei dem die Straßenbaubehörde Treffen mit jedem einzelnen der qualifizierten Unternehmen abhalten will, um die besten Lösungen für das Projekt zu erreichen.

Quelle: Dagens Byggeri / Vejdirektoratet

 

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