Der Wohnungsbau in Schweden nimmt weiter zu und wird auch im nächsten Jahr weiter wachsen, wenn auch nicht mehr ganz so schnell. Diese Prognose gab das schwedische Zentralamt für Wohnungswesen (Boverket) jetzt bekannt. Nach der Eurokrise war der Wohnungsbausektor schnell gewachsen.

„In den nächsten Jahren ist Wachstum für die gesamte Wirtschaft zu erwarten, die Zinsen werden weiterhin niedrig sein. In diesem Jahr wurde mit dem Bau von fast 39.000 Wohnungen begonnen, nächstes Jahr soll diese Zahl auf 42.500 wachsen‟, so lautet die Vorhersage des Boverket.

In den letzten vier Quartalen bis Juni war die Anzahl der sich im Bau befindlichen Wohnungen in Mehrfamilienhäusern um 50 Prozent gestiegen. Auch der Bau von Einfamilienhäusern wuchs im gleichen Zeitraum um 20 Prozent auf fast 7.500 Wohnungen an. Dennoch sind es nur halb so viele wie 2006-2007.

„Auch hier verzeichnen wir steigende Zahlen, wir rechnen mit 9.500 Einfamilienhäusern in 2015‟, so das Boverket.

Nach Ansicht der Behörde ist es besorgniserregend, dass die Preise für Wohnen so schnell gestiegen sind. Das betrifft vor allem Eigentumswohnungen, aber in letzter Zeit auch verstärkt Einfamilienhäuser. Daneben wächst Schwedens Bevölkerung sehr schnell. „Im ersten Halbjahr nahm die Einwohnerzahl um fast 50.000 Personen zu, das sind 9.000 mehr als im selben Zeitraum 2013." Der Bedarf für neuen Wohnraum wird daher auch zukünftig weiter zunehmen.

Quelle: Byggnyheter.se
Bild: Pixabay

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