Das schwedisch-norwegische Projektunternehmen Oslo–Stockholm 2.55 treibt die Planungen für eine schnellere Bahnverbindung zwischen den beiden Hauptstädten voran. Im Rahmen einer laufenden Standortuntersuchung wurden nun drei Hauptalternativen für die künftige Trassenführung vorgestellt. Alle Varianten könnten die Stadt Kristinehamn betreffen, die strategisch günstig in der Mitte des Korridors zwischen Oslo und Stockholm liegt.
Ziel: Unter drei Stunden Reisezeit
Das Projekt zielt darauf ab, eine Reisezeit von unter drei Stunden zwischen Oslo und Stockholm zu ermöglichen. Für die Region dazwischen bedeutet das Vorhaben eine verbesserte Anbindung und kürzere Fahrzeiten zu größeren Arbeitsmärkten.
Kristinehamn gilt aufgrund seiner zentralen Lage im Korridor als Standort, der von allen drei Trassenvarianten berührt wird. In diesem Zusammenhang spielt die sogenannte Nobelbanan eine wichtige Rolle für die künftige Schieneninfrastruktur.
„Wir sehen es sehr positiv, dass der Prozess jetzt in eine klarere Phase eintritt und es mehrere Alternativen gibt, die Kristinehamns Entwicklung stärken würden”, sagt Kalle Alexandersson, Leiter der Stadtplanung bei der Kommune Kristinehamn.