Die norwegische Insel Utøya ist seit den Attentaten vom 22. Juli 2011 auch international ein Begriff. Jetzt soll dort eine nationale Gedenkstätte entstehen.

Die Behörde für den Bau von öffentlichen Gebäuden und Einrichungen Statsbygg wird in Kürze das Vorprojekt für den Bau der Gedenkstätte ausschreiben. Hierzu findet am 29. Januar in Oslo eine Infoveranstaltung statt (Anmeldung bis 27.1. möglich).

„Die Gedenkstätte soll ein Ort der Reflexion für Hinterbliebene, Überlende, freiwillige Helfer, Rettungsmannschaften, aber auch für heutige und zukünftige Generationen sein‟, heißt es in einer Pressemildung von Statsbygg. Derzeit werde das Vergabeverfahren geplant.

77 Bronzesäulen auf Granittreppe

Illustration: Statsbygg / Manthey Kula

Die Gedenkstätte soll auf dem Festland am Fähranleger gegenüber von Utøya gebaut werden, sie wird aus 77 Bronzesäulen bestehen, die auf einer Granittreppe platziert sind, die ins Wasser hinabführt. Der Bereich rund um das Denkmal soll ebenfalls aufgewertet werden, u.a. durch eine neue Zufahrtsstraße und einen größeren Parkplatz sowie einen neuen Anleger für die Fähre MS Thorbjørn, die die Passagiere von und nach Utøya bringt.

Das Bauprojekt wird umfangreiche Grundarbeiten zu Lande und zu Wasser beinhalten, dazu Betonarbeiten.

Das Vergabeverfahren soll im Frühjahr ausgeschrieben werden; im Sommer 2020 soll der Vertrag geschlossen sein.

Quelle: Building Supply NO

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